Dienstag, 27. Oktober 2009

Samstag, 24. Oktober 2009

i wasn't made for radio.

aber das war lustig. merci, trackback!

1.


2. frauen haben ja immer probleme damit, zu sagen, wenn sie eine andere frau gut finden. ich nicht. ich finde die kaltmamsell ganz wunderbar eigen. und zwar -sinnig, -willig, -artig.

3. nanowrimo & nablopomo

4. meine start-tabs: gmail, meebo, fudder, fudder-backend, twitter, journotwit, flickr

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Mittwoch, 21. Oktober 2009

jinxing it.

beim selbst-googlen dieser tage (was man halt so macht) einen kleinen text gefunden, den ich für anderswo geschrieben habe, vor zwei jahren und einem bisschen, über musik und liebe und all diesen kram, über den ich immer geschrieben habe, damals, als ich noch geschrieben habe. hatte den text vergessen und wollte dem armen mädchen, dass mit dem text eine liebe festschreiben wollte, die auch im zweiten anlauf sowas von gar nicht sein sollte, bei der lektüre gleich eine warme decke umlegen, ihr über den kopf streichen und schon mal taschentücher anreichen. und trotzdem war das gut. der text, und alles, damals, auch wenn es mittendrin doof war. es war zumindest so viel besser für's schreiben als das heutige idyll. schließlich will niemand wirklich vom perfekten hippieurlaub in südfrankreich lesen, von meiner funktionierenden diät, dauerläufen im wald und den zuckenden pfoten des schlafenden hundes unter dem schreibtisch. und ich will eigentlich davon auch nicht schreiben, denn sonst geht es vielleicht doch noch verloren. wie all der kram, den ich sonst immer aufgeschrieben habe. lieber kein risiko eingehen.

[und außerdem: "sometimes i think about what ten year old me, or twenty year old me, or even one year ago me would think if I could somehow tell her/us a few sentences about what’s going on in my/our life right now. those seem like worthy candidates to ensure a good whaaaaa? face."]

linklove. [#99]

"mittwoch. ich glaube, man sollte weniger feilen und mehr raushauen. überall. das schlimme an skype-smileys übrigens ist ja die gleichschaltung der animation. also nichts gegen lächeln an sich, aber wenn da erstmal zehn solcher viecher in einem fenster stehen und alle penetrant simultan die schnute ziehen, fühlt sich das an wie eine schlechte stephen-king-verfilmung. daß da keiner aus der reihe tanzt. synchronizität verwirrt mir das denken." [#]

right now. [#1]

ich lese...nichts, was zählt. nur zeitungen und das internet.

ich trage...ein neues dunkelgraues shirt aus einem geschäft, in dem ich zuletzt mit zwölf eingekleidet wurde (als mein vater noch dafür verantwortlich war ), einen hellgrauen bolero von clepto, hellblaue jeans von h&m, schwarze socken mit punkten.

ich habe...seit gestern abend knieschmerzen. ausgerechnet jetzt. was wird aus meinem 10k in 18 tagen?

ich höre...swr1. (muss noch dringend für die hitparade kommende woche abstimmen.)

ich trinke... eine riesentasse espresso aus bohnen der black pirate coffee crew (ich werde alt, exhibit 868: ich brauche einen private shopping club für kaffee)

ich esse...zartbitterschokolade mit fleur de sel (ich werde alt, exhibit 869)

ich stehe...auf den mann in meinem leben.

ich gehe...
heute abend noch einmal mit dem hund raus.

ich lache...heute nicht genug.

ich sehe...beim hochgucken vom bildschirm einen kalender mit einem foto von havve.

ich mag...nach hause kommen, während des arbeitstags mit f. schreiben, pseudo-badisch sprechen, zähringen, dauerlaufen, amaranth-schoko-riegel, dermalogica pre-cleanse, karma kream, mapmyrun.com, fage yoghurt, 'over the rainbow/what a wonderful world' von israel kamakawiwo'ole, den hund, strickkleider, den kuckuck und unerwartete emails.

ich schreibe...
nur noch in mein geheimes zweitblog.

ich weiß...
was ich will.

ich möchte...wieder dauerlaufen können, warme füsse, meine interviews nicht mehr selbst abtippen müssen, inbox zero haben, im meer schwimmen gehen, meinen kleiderschrank aufräumen, facebook überwinden, ausschlafen, russischen zupfkuchen backen, meine neue warme jacke morgen mit der post bekommen und erstmal noch einen espresso und noch ein stück schokolade.

[via kaltmamsell, merci!]

Montag, 19. Oktober 2009

wtf, webzweinull? [#1]

ein typ, den ich nicht kenne, mit dem ich noch nie ein wort geredet (oder geschrieben) habe, twittert vom laufband im gym, dass ich neben ihm sport treibe. und nein, er hat vorher nicht 'hallo' gesagt.


[schönes detail: er ist mitglied der piratenpartei. so ein typ mit leidenschaft für die wahrung der privatsphäre von menschen im netz. aha.]

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Sonntag, 11. Oktober 2009

so kompliziert wie tocotronic.

der typ, ende zwanzig vielleicht, sonnengegerbt, arbeitsklamotten, zwanzigjahrealtebundesländer-akzent und unfassbares mitteilungsbedürfnis, der gestern im flight ganz unfassbar dringend tocotronic kaufen wollte. "oder irgendwas, das so kompliziert ist wie tocotronic." "du findest tocotronic kompliziert? ich eher nicht so", antwortete i., und gab ihm tele, ja,panik und element of crime. "ich mag es halt poetisch, so von der sprache her." tele machte trotzdem allerdings sofort wieder aus ( "ich such eher was hartes, das weisse album von tocotronic, das ist ja hardcore, so vom stil her"), die anderen beiden kaufte er schließlich. "das ist ja wie rio reiser". sehr schrecklich, sehr rührend.

[m. bemühte sich derweil, meine popkulturellen lücken der letzten monate zu schliessen. arbeitete einen stapel platten ab (darunter eine trikont-band mit dem wunderbaren namen 'neigungsgruppe sex, gewalt und gute laune', leider machen die ihre musik mit dialekt, zwar dem besten aller möglichen, nämlich wienerisch, aber trotzdem). habe health gekauft.]

Donnerstag, 1. Oktober 2009

september. [#6]

und dann klingelt der wecker um vier uhr früh und der mann und ich, wir stolpern eine weile schlaftrunken und aufgekratzt durch die wohnung, und dann packen wir unsere zahnbürsten ein und steigen in jacques, der vollgepackt unten auf der strasse wartet. ich stecke die neue digital leather platte in den cd player und wir fahren nach süden, durch den dunklen, kühlen frühen morgen. ein paar stunden später, kurz nach mittag, irgendwo auf der unteren hälfte der autoroute du soleil, und da ist es auf einmal sonnig und heiss und über uns kreisen flugzeuge und selbst das h&m leibchen ist zu warm, wow. instant-sommer, dieses südfrankreich.